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Filmmusik und Sounddesign für Dokumentation 'Das Allgäu'

Bild: SWR Bild: SWR

Heute vielen als beliebte Urlaubsregion bekannt, wurde das Erscheinungsbild des Allgäus vor langer Zeit von gewaltigen Urkräften der Natur geschaffen. Umso erstaunlicher ist es, dass eine der verschiedenen Folgen dieser Prozesse geschmackliche Auswirkungen haben können.

So variiert z.B. das Aroma der Milch und des daraus gewonnenen Käses, je nach Untergrund der Bergweiden und der damit zusammenhängenden Pflanzenzusammensetzung.

Regisseur Peter Prestel zeigt in der Dokumentation „Das Allgäu“, dass diese besondere Region jenseits des heutigen, mannigfaltigen Tourismusangebots auch viele, weitere Facetten zu bieten hat und schickt die Moderatoren Sven Plöger und Lena Ganschow auf Spurensuche von Steinzeitmenschen, Steinadlern, Römern, Glas- und Flachsherstellung und vielem mehr.

Die Filmmusik orientiert sich oftmals an traditionellen Instrumenten des Allgäus und arbeitet so z.B. mit Hackbrett, Zither und Alphorn, aber insgesamt in eher modernerem, effektlastigem und bisweilen repetitivem Kontext. Diese folkloristischen Farben werden häufig in kleiner besetzten Streicherensembles eingebunden und ziehen sich durch den kompletten Score. Neben Cues mit akustischen Instrumenten finden sich in der Musik auch elektronische Sounds, die zum Einsatz kommen, wenn sich der Film eher moderneren Themen oder Animationen widmet.

Die Animationen und viele weitere Szenen im Film werden wieder von einem detaillierten Sounddesign unterstützt, um die visuellen Ebene auch akustisch voll zur Geltung zu bringen.

Die Dokumentation „Spuren im Stein – Das Allgäu“ wird am 22.04., um 20:15 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt und ist danach in der SWR-Mediathek abrufbar. Weiterführende Informationen sind im Webspecial auf https://www.swr.de/spuren-im-stein zu finden.

 

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