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Filmmusik und Sounddesign für Animations-Kinofilm 'Manou The Swift'

Manou The Swift Manou The Swift

Vor der südfranzösischen Stadt Nizza teilen sich Mauersegler und Möwen einen großen Felsen an der Meeresküste, den sie gemeinsam bewohnen. Ein friedliches Nebeneinander im malerischen Ambiente der Côte d’Azur wäre zu schön, wären da nicht die unterschiedlichen Lebenseinstellungen der beiden Vogelarten.

Vor allem aber die daraus resultierenden gegenseitigen Vorurteile sorgen immer wieder für neue Konflikte. Nicht zu vergessen die Ratten, die beiden Vogelarten das Leben schwer machen, indem sie es immer wieder darauf anlegen deren Nester zu plündern.

In diese Polarität wird der junge Mauersegler Manou hineingeboren, der allerdings nach einem einschneidenden Ereignis nun von Möwen großgezogen wird, in deren Welt er sich ab jetzt zurechtfinden und behaupten muss. So beginnt eine turbulente, spannende und äußerst unterhaltsame Geschichte von Toleranz, Mut, Freundschaft und Identitätssuche, die von den Regisseuren Andrea Block und Chris Haas in Szene gesetzt und von LUXX-Film produziert wird.

Die Filmmusik des Animationsfilms wurde größtenteils von der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Joris Bartsch Buhle eingespielt und ist ebenso bunt und turbulent, wie die Charaktere und Entwicklungen des Filmes selbst. So sind die Themen der Mauersegler eher flink und wendig und mit einem Schwerpunkt auf Holz, Percussion und Gitarren. Die Möwen hingegen werden eher durch ruhigere, erhabenere Klänge beschrieben, vornehmlich mit strahlendem Blech und majestätischem Klang, der dem herrschaftlichen Anspruch der Möwen gerecht wird.

Bei den Ratten wiederum dominieren harsche Spielweisen und Percussions, während die Musik des schwäbisch-brasilianischen Perlhuhns Parcival mit südamerikanischen Klängen dessen Exotenstatus, aber auch dessen musikalischem Bewegungsdrang gerecht wird.

Cassandra Steen leiht im kompletten Film der jungen Mauerseglerin Kalifa ihre Stimme. Deshalb singt sie auch den für den Film komponierten Song, durch den Kalifa auf einer Mauersegler-Party die Herzen erobert. Der Stil des Songs orientiert sich stilistisch an der Spielzeit des Filmes, nämlich an den 50er/60er Jahren und wird im Film von einer kleinen Band gespielt.

Die Percussions wurden hauptsächlich von Markus Passlick eingespielt, einem ständigen Mitglied der Götz-Alsmann-Band, der mit seinen unzähligen Percussion-Instrumenten bei den vielen Filmmusik-Cues hervorragende Arbeit geleistet hat. Für den Film kamen in mehreren Sessions auch zahlreiche exotische Percussion-Instrumente zum Einsatz, bzw. wurden verfremdet oder komplett neu definiert, z.B. als es für die Mauserseglerparty darum ging ein großes Ensemble aus etlichen Percussionstimmen einzuspielen.

Ein kleinerer Teil der Musik wurde von den Piano Particles beigesteuert, die meist vorbestehende Stücke ihres Repertoires für den Film neu arrangierten, bzw. teilweise auch neue Cues komponierten.

„Manou The Swift“ kommt im Herbst 2018 in die Kinos. Weitere Informationen folgen.

 

Additional Info

  • Credits:

     

    • Filmmusik: Frank Schreiber
    • Sounddesign: Frank Schreiber
    • Regie: Andrea Block, Chris Haas
    • Produktion: LUXX Film GmbH
  • Links:

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