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Filmmusik, Sounddesign und Filmmischung zur Rauminstallation '3 – Die Liebe ist der Dieb'

3 - Die Liebe ist der Dieb 3 - Die Liebe ist der Dieb

Wer sagt, dass die Liebe zwischen Menschen nur diese eine, schöne Seite hat, die uns immer so gerne romantisiert präsentiert wird, der hat mit Sicherheit einen wesentlichen Teil unterschlagen. Deshalb stellt Dirk Lehner durch die Protagonisten in seinem Film „3 – Die Liebe ist der Dieb“ beide Seiten vor: „She-Love“, die erhabene, reine, fast göttliche Seite der Liebe und „He-Love“, den zweifelnden, nicht romantischen Teil, der allerdings im Bezug auf die Liebenden mit besten Absichten sein Werk verrichtet.

Der hier vorliegende Film mit seinem dreiteiligen Splitscreen ist die auf einen Bildschirm zusammengefasste Version der ursprünglichen Videoinstallation mit drei Leinwänden. Der Zuschauer begibt sich in einen von Setbauer Benedikt Herré konstruierten Raum, liegt auf bequemen Liegestühlen und schaut auf die drei Leinwände, von denen zwei nebeneinander und die Dritte zentriert darüber angebracht sind.

Jede der drei Projektionen zeigt einen eigens für die jeweilige Leinwand produzierten Teil des gesamten Films und die timecodegenaue Synchronisierung erlaubt es, alles als ein zusammenhängendes Ereignis zu erleben.

Die drei Stereospuren der jeweiligen Projektionen werden auf den Raum verteilt, so dass die Ebene der oberen und die der beiden unteren Leinwände bedient wird und ein Stereopaar im Surround der Zuschauer positioniert werden kann. Dadurch besteht relativ einfach die Möglichkeit Sounds im Raum zu positionieren bzw. zu bewegen und den Zuschauer in das Geschehnis einzubinden.

Die Musik im Film bewegt sich zwischen den beiden Polen von She-Love und He-Love, d.h. sie ist harmonisch, magisch, sanft und dabei doch sehr groß, energetisch pulsierend und schillernd. So enthält der Film verschiedenste Arten von Musik, die die Facetten der Liebe aus der Sicht beider Protagonisten beschreiben. She-Love kommuniziert ausschließlich musikalisch und stellt sich mit dem Eröffnungssong des Filmes vor, den sie in der „Weltsprache“ Esperanto singt – analog zur über die Grenzen hinweg verständlichen Sprache der Liebe.

Beim 9. Park City Film Music Festival in Utah, USA ist die Filmmusik für die „Medal for Excellence“ in der Kategorie „Best Use of Music in Experimental/Performance Film” nominiert.

 

Medien

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Additional Info

  • Credits:

     

    • Filmmusik: Frank Schreiber
    • Sounddesign: Frank Schreiber
    • Filmmischung: Frank Schreiber

     

    • Regie: Dirk Lehner
    • Producer: Patricia Strübel
    • Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg
  • Preise:

     

    • Nominierung der Filmmusik für „Medal for Excellence“ in der Kategorie „Best Use of Music in Experimental/Performance Film”, Park City Film Music Festival, USA
  • Links:

 

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