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Studioumbau: Dolby Atmos und neuer Workflow für Filmmusik, Sounddesign und Mischungen

Studio-Upgrade

  • Dolby Atmos 7.1.4

  • Flexibleres Audiorouting

  • Zwei 96-Punkt TT-Patchbays

  • Neue Audio-Verkabelung

  • Erweitertes Outboard-Equipment 

  • Kalibriertes Stereo-Studiomonitoring

  • Sitz-/Steh-Produktionstisch

Dolby Atmos

  • 7.1.4 Studiomonitoring

  • Kalibriertes Setup

  • Nach Dolby-Spezifikationen

  • Dolby Atmos Music Studio

  • Kompositionen in Dolby Atmos

  • Immersives Sounddesign

  • Dolby-Atmos Filmmischungen

  • Dolby-Atmos Musikmischungen

Deliverables

  • Dolby Atmos Master

  • 5.1 und Stereo Downmix

  • Filmmischungen für TV & Streaming

  • Stems nach Bedarf

  • Premixes für Kino

  • Übergabe nach Plattform-Spezifikationen

Ein Studio ist mehr als nur ein Raum – ich nutze es vielmehr als Instrument. Und wie bei Instrumenten üblich, profitiert auch ein Studio von einer Generalüberholung. So wurde während eines umfassenden Umbaus der Workflow für Filmmusik, Sounddesign und Mischung neu aufgestellt. Ziel war eine Umgebung, in der kreative Entscheidungen noch schneller, flexibler und weiterhin in kompromissloser Audioqualität umgesetzt werden können – von der ersten Idee bis zur finalen Auslieferung für Filme.

Ergonomie und Studio-Monitore

Im Zentrum des Umbaus steht ein komplett neuer Produktionstisch von Sessiondesk. Die Arbeitsfläche ist so gestaltet, dass Analog-Outboard ergonomischer erreichbar ist. Gleichzeitig lässt sich der Tisch in die Stehposition fahren und ermöglicht ergonomisches Arbeiten im Wechsel zwischen Sitzen und Stehen – ein spürbarer Vorteil im Studioalltag, gerade bei langen Sessions. Für kritische Entscheidungen bleibt die feste Hörposition in der optimalen Abhörzone im Sitzen selbstverständlich weiterhin die Referenz.

Außerdem gab es für die Stereo- und 5.1-Studio-Monitore ein umfassendes Upgrade: es wurde ein neues, transparentes und detailreiches Monitoring-Setup von Focal für Stereo und Dolby Atmos installiert und kalibriert.

Flexibles Routing für Outboard und Synthesizer

Auch „hinter den Kulissen“ wurde alles neu strukturiert: Verkabelung und Routing sind vollständig überarbeitet und auf Flexibilität ausgelegt. Der Signalfluss, das Outboard und externe Synthesizer sind über zwei 96-Punkt-TT-Patchbays mit Cordial-Kabeln zentral zusammengeführt. So entstehen kurze Wege zwischen Idee und Umsetzung – mit einem Setup, das schnelle Umschaltungen, Experimente und eine saubere Reproduzierbarkeit unterstützt. Außerdem wurde weiteres Analog-Outboard integriert, u. a. von Spl und Neve, um das klangliche Spektrum gezielt mit dem Sound hochwertiger Analogprozessoren zu erweitern.

Dolby Atmos 7.1.4 als konsequente Erweiterung

Als konsequente Weiterentwicklung des Setups folgt die immersive Erweiterung: Dolby Atmos 7.1.4 erweitert die Klangsprache um eine zusätzliche räumliche Ebene – besonders dort, wo Perspektive und Bewegung Teil der Erzählung sind. Dolby Atmos wird damit nicht nur als technische Option verstanden, sondern als zusätzliche gestalterische Ebene in Filmmusikkomposition und Sounddesign: Musik und Sounds lassen sich somit präzise im Raum gestalten und in ihrer Wirkung auf das Bild abstimmen. Gleichzeitig eröffnet das Setup auch die Möglichkeit, reine Musikproduktionen als Dolby Atmos Music Mix umzusetzen und nach gängigen Spezifikationen auszuliefern.